Wissenswertes rund um Bananen

Bananen: Steckbrief, Nährwerte, Kalorien, Vitamine und Wissenswertes

Bananen sind exotisch, gesund und schmackhaft. Sie wachsen in einer Höhe von zwei bis acht Metern. Die Frage, warum Bananen krumm sind, ist längst zu einer Redewendung geworden. Diese Frucht zählt weltweit zu den beliebtesten Obstsorten – bei Kindern und Erwachsenen. Sie wird in den verschiedensten Varianten genossen: roh, gekocht, gebacken, gegrillt, in Müslis, Obstsalaten, flüssig in Smoothies, Shakes oder als Nektar. Fast überall und über das gesamte Jahr sind Bananen zu günstigen Preisen erhältlich. Bei vielen Menschen steht die helle Frucht täglich auf dem Speiseplan. Hier erfahren Sie, warum Bananen bei Vitamin C, Calcium und anderen Nährstoffen überzeugen und welche Wirkungen diese tropische Frucht auf Gesundheit und Wohlbefinden darüber hinaus hat. Außerdem finden Sie hier heraus, ob Bananen wirklich keine Kerne haben, ob tatsächlich alle Bananen gelb sind und warum sie denn nun krumm sind.

Bananen – Name und Gattung

Die Bananenpflanze gehört zur Familie der Bananengewächse. Insofern ist Banane der Name der Frucht und gleichzeitig der Gattung. Ihr lateinischer Name ist Musa. Zu dieser Pflanzengattung gehören fast 100 Arten, von denen die Musa x paradisiaca wohl die bekannteste ist. Diese wird auch als Dessertbanane oder Obstbanane bezeichnet. Vor allem in den Anbauländern ist auch die Kochbanane (mitunter als Gemüsebanane bezeichnet) sehr beliebt. Diese kann erst dann roh verzehrt werden, wenn sie vollreif ist. Früher war der Name Paradiesfeige als Bezeichnung für die Banane gebräuchlich.

Viele Bananen

Sorten und botanische Einordnung

Insgesamt existieren mehr als 1000 Bananensorten. Kommerziell sind aber nur rund 20 Sorten bedeutend. Botanisch betrachtet, gehören die Bananen zu den Beeren. Fachsprache und Alltagssprache stimmen eben nicht immer überein. Die Erdbeere ist beispielsweise, botanisch gesehen, keine Beere, sondern eine Nuss.

Größe, Gewicht und Farbe

Das Gewicht der Banane variiert meistens zwischen 100 und 150 Gramm. Die Größe beträgt meist zehn bis 50 Zentimeter. Bananen aus den Tropen, die im EU-Raum verkauft werden, müssen eine Länge von mindestens 17 Zentimetern aufweisen. Bei anderen Anbaugebieten ist die Grenze niedriger angesetzt. Nicht alle Bananen sind gelb. Unter den zahlreichen Bananensorten gibt es auch solche, deren Schalen rot, blau oder lila sind.

Was steckt drin?

Die Bananen Nährwerte sind eine Fülle guter Nachrichten. Bananen enthalten Calcium, Eisen, Magnesium, Kalium und viele weitere Mineralstoffe. Darüber hinaus überzeugen Bananen durch Vitamine: Vitamin A, B1, B2, B3, B5 und C sind allesamt Bananen Vitamine. Die Bananen Fructose ist vor allem Sportlern bekannt. Auch enthalten Bananen Eiweiß in relativ hohem Maße. Manche der Nährwerte hängen auch vom Reifegrad der Frucht ab.

Bananen Herkunft und Alter

Das genaue Alter der Bananen ist unbekannt. Bereits um das Jahr 600 vor Christus herum wurde sie erstmals in Schriften erwähnt. Einer alten Legende zufolge hat der Mensch diese Frucht entdeckt, als sich die Vögel auf die reifen Bananen stürzten. Vermutet wird, dass die Bananen Herkunft Südostasien ist. Anschließend kam die süße Frucht in das westliche Afrika und zu den kanarischen Inseln. Ab dem 17. Jahrhundert wurde die Banane von sämtlichen tropischen Ländern entdeckt. Insofern sind die Bananen Herkunft und ihr Weg durch die Welt zumindest in Ansätzen rekonstruiert.

Bananen Sorten

Wo die Bananen wachsen

Weltweit wird die Banane in den Tropen und Subtropen angebaut und das ganze Jahr über geerntet. In den Tropen und Subtropen haben die Bananen optimale klimatische Bedingungen, um zu reifen. Brasilien, Ecuador, Panama und Costa Rica gehören daher zu den bedeutendsten Exportländern. Indien ist der größte Produzent von Bananen. Als Bananengürtel werden diese Regionen nördlich und südlich des 30. Breitengrades bezeichnet.

Bananenpflanze

Die Bananenpflanze verfügt über keinen Stamm, sondern über eine Staude, die aus Blattscheiden besteht und eine Höhe von bis zu acht Metern erreicht. An den Stauden befinden sich Fruchtstände, die in der Fachsprache als Büschel bezeichnet werden. Diese Fruchtstände sind an den hohen Stauden angeordnet. Oft wird die Staude als Bananenbaum oder als Palme bezeichnet. An jeder dieser Stauden wachsen mehr als hundert Beeren. Diese sind meist 20 bis 30 Zentimeter lang.

Die Krümmung der Bananen

Während der zunächst senkrecht stehende Fruchtstand der Bananenstaude wächst, wird er so schwer, dass er sich in Richtung Boden neigt. Die Banane krümmt sich, um dem Licht der Sonne zugeneigt zu sein. Dies gilt für die meisten der uns bekannten Bananensorten. Es gibt aber auch solche, die ganz gerade wachsen. Die EU hat in 2017 beschlossen, dass mehr gerade Bananen importiert werden sollen. Denn damit wird eine höhere Packdichte ermöglicht, so dass bei den Transporten weniger CO2 verbraucht wird. In Zukunft dürften also gerade Bananen bekannter werden.

Die Bananenschale

Die einzelne Banane besteht aus der grünen Schale, die bei entsprechender Reife gelb wird. Diese umschließt das weiß-gelbe, leicht kantig geformte Fruchtfleisch, das als Pulpa bezeichnet wird. Bananenschalen werden übrigens oft für die Produktion von Tierfutter eingesetzt. Der Bananenbaum kann nur ein einziges Mal Früchte tragen und stirbt anschließend ab.

Ernte von Bananen

Bananen werden geerntet, wenn sie noch grün sind. Denn sie gehören zu den Früchten, die nach der Ernte weiterhin reifen. Wenn sie am Bananenbaum komplett reifen würden, dann würden sie aufplatzen und sehr mehlig schmecken. Die in den tropischen Ländern angebauten Bananen werden überwiegend exportiert.

Der Weg vom Bananenbaum in den Supermarkt

Der Weg vom Bananenbaum in den Supermarkt oder zum Obststand ist weit. Wenn der Fruchtstand mittels einer Machete abgeschlagen ist, wird das Büschel von Hand gewaschen. Nun werden die Bananen in Kartons abgepackt. Rund zwei Wochen dauert die Reise auf dem Schiff nach Europa. Bei etwa 13 Grad Celsius sind die Bananen während des Transports leicht gekühlt. Mit technischen Mitteln wird der Reifungsvorgang während der Reise blockiert. Es folgt ein Zwischenstopp in einer Bananenreiferei, wo der Reifeprozess weiter fortschreitet und die Qualität optimiert wird. Danach erreicht das begehrte Obst sein Ziel. Im Supermarkt oder am Obststand können Kunden die Banane nun begutachten und sich auf den Verzehr freuen.

Bananen lecker

Zweit beliebteste Obstsorte der Deutschen

In Deutschland belegt die Banane bei der verzehrten Menge den zweiten Rang unter allen Obstsorten. Im Durchschnitt isst jeder Deutsche 15 Kilogramm Bananen pro Jahr. An der Spitze stehen mit 25 Kilogramm die Äpfel. Da die Bananenschale leicht ablösbar ist, gilt die süße, etwas mehlig schmeckende Frucht außerdem als optimales Proviant für das Büro, die Schule, das Fitnessstudio oder für Ausflüge.

Bananen – Nährwerte

Die Bananen Nährwerte sind bemerkenswert. Dass Bananen Vitamin C enthalten, ist bekannt. 100 Gramm Banane decken zwölf Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin C. Aber auch die meisten anderen Vitamine stecken in der hellgelben Frucht: Vitamin B2, B3. B6, B7 und Vitamin K. All diese Bananen Vitamine tragen dazu bei, dass die Gesundheit und das zentrale Nervensystem geschützt werden und das Wohlbefinden gesteigert wird.

Kohlenhydrate und Ballaststoffe

In 100 Gramm Banane sind rund 23 Gramm Kohlenhydrate enthalten und etwa zweieinhalb Gramm Ballaststoffe. Bei beiden Nährstoffen schneidet die Banane besser ab als der Apfel. Der Tagesbedarf an Kohlenhydraten beträgt 300 Gramm und an Ballaststoffen 50 Gramm.

Bananen – Eiweiß

Das Bananen Eiweiß ist mit gut einem Prozent relativ stark ausgeprägt. Bei Äpfeln beträgt dieser Anteil nur 0,3 Prozent. Der Tagesbedarf an Eiweiß beläuft sich auf 60 Gramm. Bananen können also durchaus dazu beitragen, diesen Bedarf zu decken. Eiweiß ist auch unter dem Begriff Proteine bekannt.

Kaum Fett

Die Banane enthält kaum Fett. Der Anteil beträgt rund 0,3 Prozent. Dies ist noch etwas weniger als beim Apfel (0,4 Prozent). Zum Vergleich: Bei Schokolade sind es über 30 Prozent.

Bananen – viele Kalorien

Die Bananen Kalorien sind ein kleiner Wermutstropfen für die Genießer dieser Frucht. Nicht ganz zu Unrecht gilt die Banane als Kalorienbombe unter den Obstsorten. Bezogen auf eine Menge von 100 Gramm (dies entspricht etwa einer halben Banane), beträgt die Anzahl an Kalorien rund 90. Beim Apfel sind es 52 Kalorien. Also haben Bananen viele Kalorien, sind aber ansonsten gegenüber anderen Speisen sehr vorteilhaft. Und wer auf die Linie achtet, sollte als Nachtisch die Schokolade durch die Banane ersetzen. Denn 100 Gramm Schokoladen haben über 500 Kalorien.

Bananen: Fructose gesunder als Industriezucker

Bananen enthalten viel Fructose (Fruchtzucker). Im Vergleich zum industriell hergestellten Zucker ist Fruchtzucker deutlich gesunder. Wissenschaftlichen Studien zufolge geht von süßen Früchten keine Gefahr für die Gesundheit und das Wohlbefinden aus. Dagegen kann industriell hergestellter Zucker zu Leberschäden, Bluthochdruck, Herzkrankheiten und Übergewicht führen. Wer Fruchtzucker nicht gut verträgt (Fructoseintoleranz), sollte auf das Verhältnis zwischen Fructose und Glucose achten. Bei der Banane ist dieses Verhältnis günstig, da der Anteil an Glucose überwiegt. Daher werden Bananen besser vertragen als andere Früchte. Hierbei bestehen aber individuelle Unterschiede. Wer unter Fructoseintoleranz leidet, sollte daher die Reaktion des Körpers auf die Bananen Fructose genau beobachten und sich gegebenenfalls medizinisch beraten lassen.

Relativ wenig Wasser

Mit einem Anteil von 74 Prozent enthalten Bananen im Vergleich zu anderen Obstsorten relativ wenig Wasser. Äpfel bestehen zu 85 Prozent aus Wasser. Bei einem Tagesbedarf von drei Litern Wasser können Bananen gleichwohl einen maßgeblichen Beitrag leisten. Wer nicht ganz so viel Wasser trinkt, kann hiermit einem Flüssigkeitsmangel vorbeugen.

Zuckergehalt hängt vom Reifegrad ab

Bananen gelten als süße Früchte. Dies ist nur teilweise zutreffend. Denn der Zuckergehalt hängt vom Reifegrad ab. Nur reife Bananen sind sehr reich an Zucker. Sind die tropischen Früchte eher grün und damit unreif, dann enthalten sie weniger Zucker und dafür mehr Stärke. Während des Reifungsprozeses wird die Stärke in Zucker umgewandelt. Durch diese Wandlung ändert sich auch der Geschmack. Während unreife Bananen etwas herb schmecken, werden bei zunehmenden Reifegrad die süßen Geschmacksrezeptoren stärker aktiviert. Auch die Konsistenz hängt vom Reifegrad ab. Je weiter dieser fortgeschritten ist, umso weicher wird die Banane empfunden.

Bananen bei Blutzuckerproblemen

Da unreife Bananen haben einen geringeren Zuckergehalt haben, sind diese eine geeignete Speise für Menschen mit Blutzuckerproblemen. In wissenschaftlichen Studien wurde belegt, dass der Verzehr unreifer Bananen in geringerem Umfang zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führt als der Verzehr reifer Bananen und anderer Speisen.

Bananen Calcium

100 Gramm Banane enthalten etwa 7 Gramm Calcium. Damit sind bereits 12 Prozent des Tagesbedarfs gedeckt. Dies ist deutlich mehr als beim Apfel. Auch deshalb sind Bananen bei Leistungsportlern und Hobby-Sportlern besonders beliebt. Bei Radtouren oder Wanderungen zum Beispiel wird die süße Frucht gerne als Proviant für die Pausen mitgenommen. Das Bananen Calcium hilft, Unterzuckerung vorzubeugen und damit die Ausdauer zu erhalten. Viele Sportler sind überzeugt, durch den Verzehr einer Banane einen Energieschub zu erhalten. Zum Sportgetränk ist die Banane daher eine überzeugende Alternative. Dies gilt auch, weil Sportgetränke künstlichen Zucker und Geschmacksverstärker enthalten.

Viel Kalium und Magnesium

Die Nährstoffe Kalium, und Magnesium sind in Bananen ebenfalls in hohem Maß enthalten. 100 Gramm Banane decken jeweils rund zehn Prozent des Tagesbedarfs an diesen Mineralstoffen. Auch dies ist deutlich mehr als beim Apfel. Eine ausreichende Aufnahme dieser Mineralstoffe hilft, Wadenkrämpfen und dem unwillkürlichen Zucken vor dem Einschlafen vorzubeugen.

Zahlreiche Antioxidantien

Die Schale und das Fruchtfleisch der Banane enthalten laut wissenschaftlicher Studien viele bioaktive Substanzen, beispielsweise Betacarotin, und Flavonoide. Diese wirken antimikrobiell und antioxidativ, stärken das Immunsystem und senken so das Risiko für verschiedene Krankheiten. Zu den Nährstoffen in Bananen gehört auch das Glückshormon Dopamin. Dieses ist in keiner anderen Frucht so reichlich vorhanden. Bananen können daher helfen, das Leiden bei Depressionen zu lindern. Als Nervennahrung ist die süße Frucht gut geeignet und kann daher als deutlich gesündere Alternative zur Schokolade ausprobiert werden.

Bio-Bananen und Fair Trade

Bananen gehören zu den Früchten, die mit Pestiziden belastet sind. Daher wählen viele Verbraucher Bio-Bananen aus. Diese sind mittlerweile in vielen Supermärkten erhältlich. Mit dem Fair-Trade-Siegel wird belegt, dass die Plantagenarbeiter angemessen und fair entlohnt werden.

Bananen Sorten

Reifegrad der Bananen

Weil Bananen nachreifen, ist es sinnvoll, bei der Auswahl einzuschätzen, wann diese verzehrt werden sollen. Reife Bananen, die nicht bald verzehrt werden, sind oft von dunklen Flecken durchsetzt. Daher ist es meist sinnvoll, beim Kauf solche Bananen auszuwählen, die noch leicht grün sind. Bis zum Verzehr erhalten sie dann genau die richtige Reife.

Haltbarkeit der Bananen

Die Haltbarkeit dieser Frucht ist nicht allgemein zu beziffern, sondern hängt davon ab, wie sie gelagert wird. Sie gehört zu den Obstsorten, die möglichst kühl, trocken und luftig aufbewahrt werden sollten. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, die Bananen nicht liegend zu lagern, sondern sie aufzuhängen, beispielsweise an einem Haken. Auf diese Weise werden Druckstellen vermieden. Unter optimalen Bedingungen kann sich die hellgelbe Frucht bis zu zwei Wochen halten.

Lagerung der Bananen

Wer die Überreifung verhindern möchte, kann die reifen Bananen zusammen mit Früchten wie Avocados, Tomaten oder Birnen lagern. Die Reifung beschleunigt sich, wenn die Bananen mit einer Plastikfolie abgedeckt sind. Es ist auch möglich, die Banane im Obst- oder Gemüsefach des Kühlschranks aufzubewahren. Die Temperatur darf aber nur mäßig kühl eingestellt sein, etwa bei zwölf bis vierzehn Grad Celsius. Denn bei weniger als 12 Grad kommt es zu Verfärbungen an der Schale und das Aroma wird beeinträchtigt. Wenn die Haltbarkeit der Banane ausgedehnt werden soll, dann sollte diese nicht zusammen mit Ethylen freisetzenden Früchten aufbewahrt werden. Hierzu gehören Äpfel und Passionsfrüchte.

Getrocknete Bananen

Als Snack für zwischendurch haben viele die getrockneten Bananen entdeckt, auch Bananenchips genannt. Diese entstehen, indem unreife Bananen in Scheiben geschnitten, in Öl frittiert und dann getrocknet werden. Das Trocknen der Bananen führt dazu, dass die Konzentration des Fruchtzuckers zunimmt. Wer gerade besonders auf die Linie achtet, sollte Bananenchips nur in Maßen konsumieren. Denn 100 Gramm Bananenchips gehen mit knapp 300 Kilokalorien in die Bilanz ein. Da ist der Abstand zur Schokolade nicht mehr deutlich.

Bananen-Split und Bananenbrot

Eine weitere Variation der Banane ist Bananen-Split. Diese Spezialität besteht aus Eis und Schokoladensauce. In Italien sucht man diese Süßigkeit auf Speisekarten meist vergeblich. Aber in Deutschland ist sie beliebt. Vor allem in den USA und in Australien kennt man das Bananenbrot. Dort sollen Rezepte aus dem 18. Jahrhundert existieren. Das Bananenbrot eignet sich gut als Nachspeise, hat aber gegenüber sonstigem Kuchen den Vorteil, dass es viel Energie liefert. Die Zubereitung ist recht einfach.

Banane und Gewürze

Gerne wird die Banane zusammen mit pikanten Gewürzen eingesetzt. Geschmacklich passt die Frucht gut zu Chili und Curry. Gewissermaßen kämpfen dann das Süße und das Scharfe gegeneinander, ohne dass die eine Geschmacksrichtung gewinnt. Daher sind Bananen eine optimal geeignete Zutat in Soßen und Suppen. Außerdem gerät die Konsistenz durch die Banane cremiger.

Haben Bananen wirklich keine Kerne?

Weitgehend unbekannt ist, dass Bananen eigentlich Kerne haben. Anderenfalls wäre es nicht möglich, dass neue Pflanzen aus dem Samen der Frucht wachsen können. Früher wurden Bananen mit ihren Kernen gegessen. Diese hatten fast die Größe einer Haselnuss und durch ihre Härte war es ungünstig oder sogar gefährlich, diese zu beißen. Daher wurden Bananen gezüchtet, die keine oder nur sehr kleine Kerne enthalten. Diese Bananensorten wachsen auf großen Plantagen, wo sie sich selbst nicht mehr fortpflanzen können. Die entscheidende Rolle dabei spielen unterirdisch wachsende Ausläufer, die als Schößlinge bezeichnet werden. Sie stammen aus den Wurzeln der Pflanzen, werden abgetrennt und dann neu eingepflanzt. Dadurch ist gewährleistet, dass neue Bananenstauden heranwachsen, die weitere Bananen ohne Kerne hervorbringen. Aber immer noch existieren zahllose Bananenstauden, auf denen die Früchte wild wachsen können und demzufolge auch Kerne haben. Abgesehen von den störenden Kernen, können diese Bananen mit Vitamin C, den weiteren Nährstoffen und mit ihrem Geschmack gleichermaßen überzeugen.

Bananen

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Bananen gehören zu den interessanten Fruchtsorten überhaupt. Auf diesen Seiten finden Sie die Fakten und Hintergründe über all die erstaunlichen und teilweise unbekannten Eigenschaften der Bananen. Dies steigert auch die Vorfreude auf die nächste Bananenspeise.

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