Bananen für Hunde: Gesund oder nicht?

Dass Bananen nicht nur gut schmecken, sondern auch noch sehr gesund sind, ist nicht neu. Aber gilt dieser Grundsatz nur für Menschen oder sind Bananen für Hunde ebenfalls ein gesunder Snack für zwischendurch? Wer sich vorab mit der Frage beschäftigt “Dürfen Hunde Bananen essen?”, der agiert äußerst verantwortungsbewusst. Gerade bei Vierbeinern gilt nämlich: Längst nicht alles, was die Tiere theoretisch fressen würden, ist ungefährlich. Es kommt auch darauf an, wieviel Banane der Hund frisst.

Wieviel Banane für den Hund noch gesund?

Wer darauf achtet, dass die Bananen für Hunde nicht in rauen Mengen verfüttert werden, der kann nicht viel falsch machen. Bananen für den Hund werden allerdings nicht von jedem Vierbeiner gerne gefressen. Wenn sich Besitzer freuen, dass der eigene Hund dieses gesunde Obst zu sich nimmt, übertreiben gerade sehr junge Hundebesitzer es allerdings schnell mit der Gabe der gelben Südfrucht.

Wieviel Bananen der Hund fressen darf und sollte, hängt in erster Linie vom Alter und Gewicht des Tieres ab. Zudem haben Bananen viele Kolorieren und einen hohe Zuckeranteil. Wer hier in Maßen füttert, der tut seinem Hund einen echten Gefallen! Bananen für Hunde sollten nicht jeden Tag gefüttert werden. Es reicht völlig, wenn der Vierbeiner sie einmal bis zweimal der Woche bekommt. Vor allem für kleine Rassen ist ein Stück Banane weitaus besser geeignet als gleich eine ganze Frucht.

Dürfen Hunde Bananen essen – unabhängig vom gesundheitlichen Zustand?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. In Bezug auf die Nährstoffe sowie Vitamine bekommen die Bananen den Vierbeinern gut. Allerdings gibt es einige Ausnahmen, denen Bannen besser nur selten, gar nicht oder zumindest nur in sehr kleinen Mengen gefüttert werden sollten.

Zu dieser Gruppe gehören alte und kranke Hunde. Vierbeiner mit Diabetes sollten aufgrund des hohen Zuckeranteils in der Banane besser gar keine Früchte fressen dürfen. Gleiches gilt für Hunde mit akuten Zahnproblemen. Das regelmäßige Fressen von Bananen kann die Bildung von Karies begünstigen. Das ist für Tiere ohne Zahnprobleme nicht weiter schlimm, sofern es nicht jeden Tag Banane gibt.

Bananen für den Hund mit Übergewicht sind ebenfalls keine gute Idee. Diese Frucht versorgt das Tier mit viel Energie, welche später bei einem ausgiebigen Spaziergang wieder verbraucht werden sollte. Ist der Hund sehr träge oder sowieso schon dick, sollten Besitzer mit der Gabe von Bananen warten, bis das Tier abgenommen hat.

Deshalb sind Bananen für Hunde so gesund

Den meisten Hunden schmecken Bananen so gut, dass Sie als Leckerli gefüttert werden können. Hier bietet sich natürlich nicht die frische Variante an, die viel zu schnell verdirbt. Aber als Alternative zu fertigen Leckereien aus der Tüte kann zum Beispiel getrocknete Banane gegeben werden. Interessant für Halter ist, dass die Banane den meisten Hunden nicht nur schmeckt, sondern auch noch gut für den Organismus des Vierbeiners ist.

Bananen für Hunde enthalten verschiedene Vitamine, die in dieser Menge in normalem Hundefutter häufig nicht vorhanden sind. Dazu zählt unter anderem das Vitamin B6. Dieses ist wichtig, damit das Nervensystem bei Hunden jeden Alters gut funktioniert. Neben der Vitaminen sind es vor allem die zahlreichen Mineralstoffe, welche Bananen gerade für ältere Hunde zu einer optimalen Nahrungsergänzung werden lassen.

Unter anderem sind Magnesium, Kalzium und Zink enthalten. Diese Stoffe sind sowohl für ältere Hunde mit Beschwerden im Bereich der Knochen und Gelenke gut, als auch für Hunde, die sich im Wachstum befinden. Außerdem enthalten sie Spurenelemente sowie Aminosäuren. Nicht ohne Grund werden die Bananen für Hunde und Menschen als “Superfood” bezeichnet. Dieser Name kommt daher, dass nur eine kleine Portion der Südfrucht den Organismus mit einer Vielzahl lebenswichtiger Stoffe versorgt.

Hunde mit chronischen oder akuten Beschwerden profitieren besonders

Hunde, die Beschwerden mit der Verdauung haben, sollten ebenfalls hin und wieder Bananen fressen dürfen. Die Banane hat eine beruhigende Wirkung auf die Darmflora und kann sogar gegen Bauchschmerzen und Blähungen beim Hund helfen. Zudem hat die Banane einen entzündungshemmenden Effekt. Das kommt besonders solchen Tieren zugute, die unter chronischen Schmerzen durch entzündete Gelenke leiden oder mit Hautproblemen zu kämpfen haben.

Bananen für Hunde sind auch dann eine gute Idee, wenn der eigene Vierbeiner einen hohen Cholesterinspiegel hat. Die Banane kann diesen auf ein normales Level bringen und zudem der Verkalkung von Blutgefäßen vorbeugen. Das klappt natürlich nur, wenn die Frucht regelmäßig gefüttert wird. Je nach Gewicht und allgemeinem Zustand sollten Bananen ein bis dreimal pro Woche gefüttert werden, damit ein positiver Effekt erzielt werden kann. Im Zweifel ergibt es Sinn, den Tierarzt nach seiner Meinung zu fragen. Dieser kennt den Hund am besten und kann abschätzen, ob die Zähne oder das Gewicht unter der Fütterung leiden.

Wer regelmäßig Bananen für Hunde verwendet, der kann sogar eine vorbeugende Wirkung erzielen. Man geht davon aus, dass unter anderem der häufig vorkommenden Krankheit Gastritis vorgebeugt werden kann. In Kombination mit einer allgemein ausgewogenen sowie naturbelassenen Ernährung erhält das Fell dank der Bananen für Hunde einen besonderen Glanz und der Hund bleibt agil sowie vital.

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