Bananen für Tiere – Die Superfrucht als willkommenes Leckerli

Bananen vereinen einen süßen Geschmack mit wertvollen Vitaminen. Sie beinhalten Kalium und Magnesium, die die Gesundheit von Nerven, Muskeln und Knochen unterstützen. Außerdem dienen die gelben Superfrüchte als Lieferanten für lebenswichtige B-Vitamine. Tiere und Bananen vereint somit nicht nur ein willkommener Geschmack, denn Bananen liefern für Tiere gleichzeitig wichtige Bausteine für eine gesunde Haut und gesundes Fell. Zusätzlich können sich Bananen für Tiere positiv auf die Verdauung, den Kohlenhydrat-, Blut- sowie Fettstoffwechsel auswirken. Ihr hoher Gehalt an Kohlenhydraten macht die Sonnenfrüchte zu einem schnellen Energielieferanten. Allerdings vertragen nicht alle Tiere Bananen, auch wenn sie oftmals schmecken. Im weiteren Verlauf folgt deshalb eine kleine Übersicht, wie Banane für Katzen und Hunde, Banane für Kaninchen, Bananen für Nagetiere, Bananen für Pferde und Bananen für Schweine verträglich sind.

Banane für Katzen und Hunde

Menschen sind nicht die einzigen, die die gelben Früchte gerne als Snack für zwischendurch genießen. Bananen sind auch für Tiere wie Hunde und Katzen eine willkommene Abwechslung. Während die Vierbeiner oft eine enge Freundschaft pflegen und sich manchmal sogar ein Körbchen teilen, sollten ihre Essgewohnheiten allerdings unterschieden werden.
Während Hunde nämlich einen höheren Bedarf an Kohlenhydraten abdecken müssen, fällt dieser in der Katzenernährung sehr gering aus. Er beläuft sich bei Hunden auf etwa 50 Prozent und umfasst bei Katzen nur 2 Prozent. Somit sollte der Kohlenhydratanteil diese Menge nicht oder immerhin nur selten überschreiten.
Die Frage nach der verträglichen Menge an Bananen für die Tiere, richtet sich außerdem nach dem Aktivitätslevel und der Größe. Ein großer Labrador darf daher mehr Bananen erhalten als ein kleiner Chihuahua. Außerdem kann sich ein aktiver Vierbeiner über eine größere Portion freuen als ein eher gemütlicher Zeitgenosse.
Im Gegensatz zu Hunden empfiehlt sich die Fütterung einer Banane für Katzen grundsätzlich nur in sehr geringen Mengen. Gleiches gilt bei Übergewicht: Auch hier sollten die energiereichen Bananen für Tiere nur in kleinsten Mengen auf dem Speiseplan stehen.

Banane für Kaninchen

Die kurze Antwort auf die Frage, ob Banane für Kaninchen geeignet ist, lautet “Ja”. Kaninchen können die sonnengelben Früchte verdauen und genießen den süßen Geschmack. Allerdings neigen die Nager dazu, sich bei einem zu hohen Angebot an Obst zu überfressen. Dieser Umstand kann zu Fettleibigkeit und gesundheitlichen Problemen führen. Die Frage, in welchen Mengen Bananen für die Nagetiere geeignet sind, erscheint somit interessanter als die reine Frage nach der Verträglichkeit.
Generell gilt, dass das Futter übergewichtiger oder an Diabetes erkrankter Tiere keine Bananen enthalten sollte. Gesunde Kaninchen dürfen sich aber in Maßen über die fruchtzuckerhaltigen Sonnenfrüchte freuen. Es empfiehlt sich eine Gabe in Form von Leckerli oder kleinen Snacks. Ein 5-Pfund-Kaninchen sollte dabei nicht mehr als einen Esslöffel der Früchte erhalten. Hinzu kommt eine Schätzung, dass Leckereien nicht mehr als 10 Prozent der Kalorienaufnahme ausmachen sollten. Wer sich an diese beiden Empfehlungen hält, erfreut seine Fellnasen mit einem willkommenen Snack, ohne gesundheitliche Probleme befürchten zu müssen.
Neben Kaninchen freuen sich außerdem auch Ratten, Mäuse und Hamster über kleinste Mengen der Superfrucht. Die Bananen sollten für diese Nagetiere nur in geringen Maßen verfüttert werden. Insbesondere bei Hamstern ist außerdem Vorsicht geboten, falls die gelben Sonnenfrüchte sehr reif gefüttert werden. Fallen die Bananen zu klebrig aus, können die Backentaschen unter Umständen verkleben, wenn das Futter gehamstert wird. Es empfiehlt sich somit, darauf zu achten, dass die Früchte direkt gefressen und nicht gehamstert werden.

Bananen für Pferde

Im Hinblick auf Obst gilt bei Pferden das Motto “weniger ist mehr”. Während die Tiere nicht jedes Obst vertragen und insbesondere bei Steinfrüchten Vorsicht geboten ist, können Bananen für die Tiere ohne Bedenken auf dem Speiseplan stehen. Allerdings sollte Obst nur einen geringen Teil der Ernährung ausmachen. Alle Obstsorten enthalten viel Fruchtzucker und nur wenig Rohfaser. Diese Zusammensetzung ist für Pferde nicht optimal und daher nur in Maßen zu genießen. Die gelben Superfrüchte gehören außerdem zu den energiereicheren Obstsorten. Bei Übergewicht können sich Bananen daher für Tiere als problematisch erweisen.
Wer seinem tierischen Freund dennoch etwas Gutes tun möchte, kann die Sonnenfrüchte bei einem ausgewogenen Speiseplan in kleinen Mengen verfüttern. So können Bananen für Pferde als Leckerli oder kleine Belohnung dienen.

Bananen für Schweine, Kühe und Co.

Bananen und ihre Schale finden sich häufig auch als Zusatzstoffe in Tierfutter. Insbesondere bei regionalen Kleinbauern dienen Bananen für Tiere als Nahrungszusatz und werden in Futter für Schweine, Rinder, Ziegen und Geflügel beigemischt.
Der Nährwert der Bananenschale lässt sich dabei mit dem anderer Pflanzenschalen vergleichen, etwa mit der Schale von Zitrusfrüchten oder Maniok. Die noch grüne Schale enthält einen höheren Anteil an nutzbarer Energie als die der reifen, gelben Frucht.
Die Schalen von Bananen können für Schweine und Co. auch einen Teil der Ernährung ersetzen. Sie dienen beispielsweise als Alternative zu Maiskörnern und Maisblättern, wobei sie als eine gute Kohlenhydratquelle fungieren. Bei grasgefütterten Tieren können Bananen aufgrund ihrer energiereichen Inhaltstoffe eine Gewichtszunahme begünstigen, ohne dass es zu gesundheitlichen Problemen kommt.
Da Bananenschalen in größeren Mengen anfallen, bilden sie oftmals ein Abfall- oder Nebenprodukt. Insbesondere in ihren Anbauregionen lassen sich Bananen für Tiere nutzen. Vor allem in tropischen und subtropischen Regionen Südamerikas, Afrikas und Asiens lässt sich so die Menge an “Abfallprodukten” reduzieren. Dieses Vorgehen schont nicht nur Ressourcen, sondern bringt mit dem süßen Geschmack der Bananen für Tiere eine willkommene Abwechslung.

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